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Hobelmeisterschaft 2012 auf der Messe in Nürnberg

Der MessestandMit der Hobelmeisterschaft 2012 wurde es unserem Verein Hände-Werk e.V. erstmals möglich, auf der Messe Holz-Handwerk die Hobelmeisterschaft auszutragen und in großem Rahmen ein traditionelles Handwerk einem interessierten Fachpublikum vorzuführen und viel dafür zu begeistern. Dafür danken wir unseren Sponsoren und Förderern ganz herzlich.

Wir kamen weg vom verträumten Stadl in Buchet und hin zu einer Plattform mit großer Öffentlichkeitswirkung auf unserer Sonderfläche im Expressweg bei Halle 12, die auch für alle Beteiligten der Hobelmeisterschaft in diesem Jahr absolutes Neuland war. Aber, die Mühe und der Aufwand haben sich gelohnt, wie die Bilder eindrucksvoll belegen.

Warum war die Hobelmeisterschaft ein Erfolg?Vereinsmitglied

Mit dem ULMIA-Cup haben wir es zum ersten Mal geschafft, Jung und Alt für das Hobeln zu begeistern. Und wenn auch viele der zum Teil noch in der Ausbildung steckenden jungen Leute berichteten, dass Hobeln nur ein sehr junger Fannoch einen sehr kleinen Anteil in der Ausbildung habe und auch in der Berufsschule nur noch am Rande behandelt werde, waren die meisten der Teilnehmer nach einer kurzen, aber fundierten Anweisung durch die versierteren Hobler in der Lage, das zur Verfügung gestellte Werkzeug richtig einzustellen, schöne Späne zu hobeln und gute Oberflächen zu erzeugen. Da gab es durchaus auch die Situation, dass der Eine oder Andere etwas länger und "verbissener" gehobelt hat (Spitzenwert ca. 4 Std.) und dies dank des hervorragenden Wetters wahrlich im Schweiße seines Angesichts (Da haben manche offensichtlich an Gewicht verloren).

VorbereitungenErfreulich auch: wir hatten mehrere Hoblerinnen am Stand, die ihr Glück versuchten und erfreuliche Ergebnisse abgeliefert haben. Die ausgelobten, hochwertigen Preise für den ULMIA-Cup waren sicher auch ein Grund für die rege Beteiligung. Zudem konnten wir feststellen, dass viele der Teilnehmer mit Leib und Seele dabei waren. Und die Gewinner haben sich über das, was sie sich erhobelt und gewonnen haben, wirklich gefreut. Wenn man die strahlenden Gesichter der zumeist jungen Leute sehen konnte, war es eine Freude auch für uns.

Der ULMIA-Cup

Dieser Wettbewerb wurde ebenfalls erstmalig durchgeführt.

Hierfür wurden den Teilnehmern Kurz-Raubänke der Fa. ULMIA zur Verfügung gestellt. Jedervoll bei der Sache Teilnehmer sollte den Hobel selber einstellen und bei Bedarf das Eisen nach seinem Gusto schärfen. Der Wettbewerb fand an den beiden Tagen, an denen er durchgeführt wurde, großen Zuspruch, denn Jung und Alt versuchten auch hier, möglichst dünne Späne zu erhobeln und gleichzeitig eine schöne Oberfläche zu erzeugen. Unter fachkundiger Anleitung gelang dies den meisten "Hoblern" und es wurde manches Mal "verbissen" um den dünnsten Span gekämpft. Es winkte zwar kein olympisches Gold, aber die von den Sponsoren ausgelobten Preise lohnten den Einsatz in jedem Fall.

AndrangDer Andrang war manches Mal kaum zu bewältigen und etliche Hoblerinnen und Hobler mussten Wartezeiten in Kauf nehmen, bis eine Hobelbank frei wurde. Aber alle waren geduldig und hatte viel Spaß dabei. Erfreulich für das Hobelmeisterschaftsteam war der Umstand, das ein nicht unerheblicher Anteil an gerade jungen Hoblern an den Start ging - und der war eben nicht nur den Männer vorbehalten. Auch die Damen schlugen sich wacker.

Die Hobelmeisterschaft in diesem Jahr war eine Klasse für sich, denn so nah zusammen wie dieses Mal haben die Wettbewerber noch nie gelegen. Immerhin erhobelten gleich vier Teilnehmer eine Spandicke von sage und schreibe 26 Mikrometer (jeweils der Durchschnittswert aus neun gemessenen Spänen) und landeten damit zugleich auf Platz zwei. Letztendlich kam es zu einem Stechen dieser Wettbewerber, damit die Reihenfolge der Sieger ermittelt werden konnte. Auch dies hatte es noch nie gegeben.

Bedauerlicherweise traten in diesem Jahr nicht so viele Teilnehmer an wie in den vergangenen Jahren, weil durch die Verlagerung des Zeitpunkts dies leider nicht alle terminlich so einrichten konnten, das ihre Teilnahme möglich gewesen wäre.

Wir hoffen aber, das sich für die kommende Hobelmeisterschaft erheblich mehr Teilnehmer anmelden werden, denn bedingt durch Umstand, dass diese Hobelmeisterschaft dieses Mal eine doch sehr große Öffentlichkeit hatte und viel Resonanz bei den Zuschauern fand.

Dieses setzte sich dieses Mal nicht nur optisch gut in Szene. Erfreulich für uns war der Umstand, das wir Herrn Dr. Rudolf Dick als prominentes Teammitglied gewinnen konnten. Und die uns von der Fa. Hacker freundlicherweise zur Verfügung gestellte Messtechnik war auch bei dieser Meisterschaft, wie bereits in den vergangenen Jahren, wieder für die objektiven Messergebnisse ausschlaggebend.

Ein herzlicher Dank gilt auch unserer charmanten, fachkundigen Moderatorin Bettina Baumgartner!

Und auch unsere "Rosen-Rosi" erfreute viele Besucher und andere Interessierte mit schönen Span-Rosen.

 

 
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